Redet die Wahrheit und schafft Frieden
Das ist’s aber, was ihr tun, sollt: Rede einer mit dem andern Wahrheit und richtet wahrhaftig und recht, schafft Frieden in euren Toren; Sacharja 8,16 (LUT)
Redet in Wahrheit und schafft Frieden. Das ist die Grundhaltung den Menschen gegenüber. Wohl zu tun ist ein Beschluss Gottes, kein vielleicht. Dabei spielt unser Verhältnis, zu Gott und unsere Beziehungen zu den Mitmenschen, für sein Wohltun eine entscheidende Rolle.
1. Lebe authentisch
Unsere Worte können erfreuen oder traurig machen. Worte haben Macht. Alles, was ich sage, muss wahr sein. Aber nicht alles, was wahr ist, muss ich sagen.
Der Schriftsteller Max Frisch schreibt: Wir sollten die Wahrheit unserem Gegenüber nicht wie ein nasses Handtuch um die Ohren schlagen, sondern sie ihm wie einen Mantel hinhalten, in den er hineinschlüpfen kann.
2. Segen der Wahrheit
Wahrheit will immer helfen, aber auch konfrontieren. Die Bibel sagt uns die Wahrheit über Gott und uns Menschen, über die Welt, über den Anfang und das Ziel. Das bedeutet für uns heute unter dem neuen Bund, Gottes Herz ist auf „Gutes tun“ eingestellt.
Ein armer Pastor stieg in einen Bus ein bezahlte sein Ticket. Auf seinem Platz angekommen, zählte er das Wechselgeld nach und entdeckte, dass er zu viel zurückbekommen hatte. Er dachte kurz drüber nach ob er das Geld behalten solle oder nicht, dann ging er zum Fahrer und sagte: „Sie haben mir zu viel Wechselgeld gegeben und ich möchte es ihnen zurückbringen.“ Ich weiß, sagte der Fahrer, Ich war gestern in ihrer Kirche und hörte sie über das Gebot Du sollst nicht stehlen, predigen und da wollte ich wissen, ob sie auch leben, was sie sagen!
3. Jesus ist die Wahrheit und der Weg zum Vater
Er sagt zu seinen Jüngern, am Abend vor seiner Kreuzigung:
Jesus antwortete: »Ich bin der Weg, ich bin die Wahrheit, und ich bin das Leben! Ohne mich kann niemand zum Vater kommen. Johannes 14,6 (HFA)
Das hat er endgültig gezeigt im Kreuz und in der Auferstehung.
4. Schlussworte
Als Versöhnte leben wir nicht um Nähe zu Gott zu verdienen, sondern weil wir schon immer geliebt und eins mit Christus sind. Wir können vergeben und Frieden schaffen, sowie klar reden ohne Angst und Schuld.
Stattdessen wollen wir die Wahrheit in Liebe leben und in allem zu Christus hinwachsen, dem Haupt der Gemeinde. Epheser 4,15 (HFA)
Unsere Mitmenschen lesen kaum noch die Bibel, aber sie lesen jeden Tag in unserem Leben. Wir sind ein lebendiger Brief Gottes, vergessen wir das niemals!




