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Schutz des allmächtigen Gottes

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Deutsch English Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt, der spricht zu dem HERRN: / Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe. Psalm 91,1+2 (LUT) 1. Gut beschirmt Für bestimmte Aktionen oder Veranstaltungen sucht und benennt man einen prominenten Schirmherrn. Zum Beispiel könnte ein Bürgermeister die Schirmherrschaft für eine Wohltätigkeit, oder ein Künstler die Schirmherrschaft für ein kulturelles Festival übernehmen. Das bedeutet, dass hier etwas unter Auf­sicht geschieht und die Sache wichtig ist. Psalm 91 spricht davon, was es bedeutet, wenn Gott der Schirmherr unseres Lebens ist. Er bietet uns Schutz. Doch als Schirmherr unseres Lebens will Gott nicht nur seinen Namen hergeben und Dinge absegnen, die Er nicht bejahen kann. Wenn unser Leben unter seiner Schirmherrschaft ver­laufen soll, sind wir aufgefordert, unter dem Schatten des Allmächtigen zu bleiben....

Versorgt durch eine Henne

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Deutsch English Der Reformator Württembergs, Johann Brenz, sollte auf Befehl Kaiser Karl V. gefangen genommen werden. Eine spanische Reiterschar war schon unterwegs nach Stuttgart, als Herzog Ulrich durch eine Verwandte Nachricht davon erhielt. In später Nacht ließ er Brenz zu sich rufen und teilte ihm mit, was seine Feinde tun wollten; zugleich sagte der Herzog zu Brenz: „Ich will keine Schuld an Eurem Blut haben; rettet Euch, wie Ihr wollt und könnt. Ich kann und darf Euch nicht selbst verbergen, denn ich muss frei mit einem Eid bekräftigen können, dass ich nicht wisse, wo Ihr seid. Geht in Gottes Namen! Er bewahre Euer Leben!"    So überraschend und erschütternd auch diese Nachricht für Brenz war, ermannte er sich doch schnell im Glauben, machte seine Verbeugung und ging schweigend weg. Der Her­zog rief ihm noch mit tiefer Bewe­gung nach: „Wenn Ihr Gott lieb seid, so wird Er über Euer Leben wache...

Glaube und Vertrauen

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Der Glaube ist Vertrauen auf die Liebe und Gnade Gottes in Christus. (Josef Simsa) D.L. Moody zitiert: vertraue auf dich selbst und du wirst enttäuscht werden; vertraue auf deine Freunde, und sie werden sterben und dich allein lassen; vertraue auf deinen guten Ruf, und irgendeine verleumderische Zunge mag ihn zugrunde richten; - vertraue auf Gott und du wirst niemals zu Schanden. Von Paulus lesen wir: „Ich fühle mich wie einer, der sein Todesurteil empfangen hat. Aber das geschah, damit ich nicht auf mich selbst vertraue, sondern mich allein auf Gott verlasse“ 2. Korinther 1,9 (GN). Wir fragen uns warum hat Paulus so ein starkes Gottvertrauen? Der 2. Korintherbrief hat eine ungewöhnliche Ansammlung von Worten, die das Leiden ausdrücken: Angst - Schläge – Gefahren – Verfolgung – Traurigkeit – Schwachheit usw. Gleichzeitig finden wir die Worte Trost – Freude – Sieg – 1. Wie definieren wir Vertrauen? Vertrauen ist eine Qualität, die eine Lebenseinstellung widerspiegelt, sowohl z...

Heb das Siegesbanner

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 Zur „unüberwindbaren Burg“ gehören auch Angriffs – und Verteidigungswaffen, sowie Werkzeuge und andere Gegenstände. Heute betrachten wir das „Banner“ und nehmen bei David Anschauungsunterricht. Einleitung: Jeder Militärführer studiert die Schlachten, die andere vor ihm geschlagen haben. Aller Wahrscheinlichkeit nach ist David im Geist die Kämpfe die Moses und Josua auszufechten hatten wieder und wieder durchgegangen. Er benützte sie als Anschauungsunterricht für seine Soldaten. David war mit dieser Geschichte bestens vertraut, sie war - und wird heute noch von einer Generation an die andere – als wichtige Kriegsgeschichte weitererzählt. 1. Der Herr ein „Banner“ des Schutzes Mose errichtete einen Altar und nannte ihn »Der HERR ist mein Banner«. Er sagte: »Schwört dem HERRN Treue! Der HERR führt Krieg gegen die Amalekiter von Generation zu Generation.«« 2.Mose 17,15-16 (NLB)    Das Banner, von dem hier die Rede ist, war ein Stab, den Moses über das Schla...

Geborgen unter dem Schutz Gottes

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Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt, der spricht zu dem HERRN: / Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe. Psalm 91,1-2 (LUT) 1. Gut beschirmt Für bestimmte Aktionen oder Veranstaltungen sucht und benennt man einen prominenten Schirmherrn. Diese Schirmherrschaft hat sicherlich einen Werbeeffekt, gleich­zeitig bedeutet es aber auch, dass hier etwas unter Auf­sicht geschieht. Der Schirmherr gibt seinen Namen für eine Sache her. Das heißt, es ist vergleichbar mit einem Qualitätssiegel! Psalm 91 spricht davon, was es bedeutet, wenn Gott der Schirmherr unseres Lebens ist. Er bietet uns Schutz und Sicherheit - egal, was um uns herum geschieht. Doch als Schirmherr unseres Lebens will Gott nicht nur Seinen Namen hergeben und Dinge absegnen, die Er nicht bejahen kann. 2. Unter der Schirmherrschaft Gottes Wenn unser Leben unter seiner Schirmherrschaft ver­laufen soll, dann müssen wir stets die Nähe des Schirm­he...

Auf Adlers Flügel getragen

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Behüte mich wie ein Augapfel im Auge, beschirme mich unter dem Schatten deiner Flügel. Ps 17.8 (LUT) David bittet in seinem Gebet den Herrn um Schutz vor seinen Feinden. Sie bedrängen und umringen ihn. 1. Auffahren mit Flügeln wie Adler Ein Augapfel ist empfindlich. Kleinste Teile können ihn verletzen. Verletzlich, empfindsam - so erleben wir uns. Verwundbar. Wir brauchen Schutz. Schutz suchen wir manchmal im Schatten von Bäumen. Vor der glühenden Sonne. Oder vor einem Regenguss. Anders der Mensch, der die Wüste durchquert. Kein Baum bietet Schatten. Das Einzige, was Schatten spenden kann, sind die Flügel des Adlers. Weißt du nicht? Hast du nicht gehört? Der HERR, der ewige Gott, der die Enden der Erde geschaffen hat, wird nicht müde noch matt, sein Verstand ist unausforschlich. Er gibt dem Müden Kraft und Stärke genug dem Unvermögenden. Jünglinge werden müde und matt, und Männer straucheln und fallen; aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, dass sie a...

Umfassender Schutz und das rettende Seil

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Alle, die dem Herrn vertrauen, sind wie der Zions Berg: für immer unerschütterlich und fest. Ein Schutzwall von Bergen umgibt Jerusalem. So umgibt der Herr sein Volk jetzt und in aller Zukunft. Psalm 125,1b-2 (GNB) 1. Umfassender Schutz Schon immer waren Berge der Inbegriff von Schönheit, von Herausforderung, von Ermutigung, von Gefahr und von Zuflucht. So viel gegensätzliche Begriffe- und doch treffen sie alle zu. Wer schon Urlaub in den Bergen gemacht hat, der wird begeistert sein von der Majestät und Urgewalt. Was Gott geschaffen hat ist gewaltig, schön und großartig. Berge sind ein Symbol für Standhaftigkeit und Sicherheit. Wenn Gefahr droht, gehen die Menschen auf die Berge. Dort gibt es Schutz. Da kommt keine Welle noch Tsunami hin. Es lohnt sich die Strapazen einer Bergbesteigung auf sich zu nehmen, als im Tal von den Fluten überschwemmt zu werden. Psalm 125 nimmt solch ein Bild auf und beschreibt damit Sicherheit, Schutz, Beständigkeit und Ewigkeit. Wer auf Gott hofft, ...

Schützende Liebe

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Doch alle, die bei dir Zuflucht suchen, werden sich freuen. Ihr Jubel kennt keine Grenzen, denn bei dir sind sie geborgen. Ja, wer dich liebt, darf vor Freude jubeln! Wer nach deinem Willen lebt, den beschenkst du mit deinem Segen, deine Liebe umgibt ihn wie ein schützender Schild.  Psalm 5,12-13 (HFA) Ein Morgengebet Davids, um Leitung und Bewahrung. David ist in Not – Hilflos, aber der Herr gibt ihm Kraft und er wird getröstet. Er wird in der Not zubereitet für den weiteren Dienst. 1. Das Vertrauen Vertrauen ist im AT der Charakteristische Ausdruck für „Glaube.“ Wir finden diesen Ausdruck 152-mal im Alten Testament. Es werden hebräische Worte gebraucht wie: Zuflucht nehmen. Ruth 2,12 (HFA). Boas zu Ruth: „Du bist zum Herrn, dem Gott Israels, gekommen, um bei ihm Schutz und Zuflucht zu finden.“  sich auf etwas stützen, anlehnen Psalm 56,4 (HFA). „gerade dann, wenn ich Angst habe, will ich mich dir anvertrauen“ Wie gut tut es, wenn Erschöpfte sich anlehnen und stützen k...

Eine Feste Burg

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„Der Name des Herrn ist eine feste Burg; der Gerechte läuft dorthin und wird beschirmt.“ Sprüche 18,10 (LUT) 1. Eine „feste“ Burg Im Lexikon zur Bibel hab ich gelesen: dass man bei Ausgrabungen in der Nähe der Stadtmauer größere Häuser fand, die als Verteidigungswerke Burgartigen Charakter trugen. Solch eine Burg war schon 1050 v. Chr. der allerletzte Zufluchtsort, wenn der Feind bereits in die Straßen der Stadt eingedrungen war.  In diesem Sinn wird Burg besonders auf Gott den Herrn angewandt: Von David. Gelobt sei der HERR, mein Fels, der meine Hände kämpfen lehrt und meine Fäuste, Krieg zu führen, meine Hilfe und meine Burg, mein Schutz und mein Erretter, mein Schild, auf den ich traue, der mein Volk unter mich zwingt. Psalm 144, 1-2 (LUT) Das Reformationslied „Ein feste Burg ist unser Gott!“ ist aus den Psalmen entstanden: Ein feste Burg ist unser Gott, ein gute Wehr und Waffen! Er hilft uns frei aus aller Not, die uns jetzt hat, betroffen. Der alt böse Feind, mit Ernst er´s...