Posts

Posts mit dem Label "Vertrauen" werden angezeigt.

Auf Gott vertrauen

Bild
Deutsch English Während dem ich mich auf eine Predigt vorbereite und mich frage, kannst du überhaupt darüber sprechen? Bestimmte Umstände machen mich traurig. in diesem Augenblick klingelt das Telefon: Eine Person wünscht mir ein gutes neues Jahr und fragt mich nach einem Bibelvers, den sie für sich vom Herrn bekommen hat und nicht weiß, wo er steht: „Warum nur bin ich so traurig? Warum ist mein Herz so schwer? Auf Gott will ich hoffen, denn ich weiß: Ich werde ihm wieder danken. Er ist mein Gott, er wird mir beistehen!" Psalm 42,6 (HFA) Dieser Bibelvers ist für sie und für mich gerade jetzt das richtige Wort! Eine sonderbare Ruhe erfüllt mich, als ich merke, dass der gleiche Wortlaut dieses Verses, dreimal in den Psalmen zu finden ist! Einmal in Kapitel 42,6; dann Vers 12 und zum dritten Mal in Kapitel 43,5. Das Jahr 2024 war weltweit ein sehr schwieriges Jahr. Angst und Sorgen um den Arbeitsplatz. Wird mich COVID noch e...

Mit Gott versöhnt

Bild
Deutsch English Nachdem wir durch den Glauben von unserer Schuld freigesprochen sind, haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus. Römer 5, 1 (HFA)   Ein Händedruck schafft noch keinen Frieden. Viele Menschen wollen Frieden. Sie demonstrieren für Frieden, aber sie schaffen es nicht. Die Unfähigkeit zum Frieden ist Kennzeichen des Menschen ohne Gott. Wer gegen Gott rebelliert, kann nicht zur Ruhe kommen und kann keinen Frieden haben. Friede ist nicht ein heiliges Gefühl, das in einer Kirche über uns kommt, es ist der Zustand eines tief in Gott verwurzelten Herzens. (Peter Stark) Friede ist ein unverdientes kostbares Geschenk Gottes. 1. Wie äußert sich Frieden? In dem Liedtext von H. G. Spafford heißt es: Wenn Friede mit Gott meine Seele durchdringt, ob Stür­me auch drohen von fern, mein Herze im Glauben doch allezeit singt: „Mir ist wohl, mir ist wohl in dem Herrn!" „Kürzlich sangen wir dieses Lied in ...

Wenn der Orkan tobt (Teil1)

Bild
Deutsch English "Der ist wie ein Baum, am Wasser gepflanzt, der seine Wurzeln zum Bach hinstreckt. Denn obgleich die Hitze kommt, fürchtet er sich doch nicht, sondern seine Blätter bleiben grün; und er sorgt sich nicht, wenn ein dürres Jahr kommt, sondern bringt ohne Aufhören Früchte." Jeremia 17,8 (LUT) Die Wurzeln zum Bach hinstrecken. Wurzeln wachsen in die Tiefe, wie Äste und die Krone nach oben. Fest verwurzelt sein gelingt nur, wenn es genügend Wurzeln gibt und sie richtig greifen. Dann kann der Baum nicht so leicht ausgerissen werden. Erst dann ist es möglich gute und viele Früchte hervorzubringen. Erst dann ist die Krone voll und kann kühlenden Schatten spenden. Gegründet sein in Christus. Verwurzelt sein in ihm und seinem Wort, das macht uns standhaft und vital. In Christus hineinwachsen, ihm ähnlicher werden, ihn mehr und mehr kennen, das ist Gottes Wille. Doch dieses „Hineinwachsen“ sehen wir nicht, es wächst im Verborgenen, man kann es nur an den Auswir...

Glaube und Vertrauen

Bild
Der Glaube ist Vertrauen auf die Liebe und Gnade Gottes in Christus. (Josef Simsa) D.L. Moody zitiert: vertraue auf dich selbst und du wirst enttäuscht werden; vertraue auf deine Freunde, und sie werden sterben und dich allein lassen; vertraue auf deinen guten Ruf, und irgendeine verleumderische Zunge mag ihn zugrunde richten; - vertraue auf Gott und du wirst niemals zu Schanden. Von Paulus lesen wir: „Ich fühle mich wie einer, der sein Todesurteil empfangen hat. Aber das geschah, damit ich nicht auf mich selbst vertraue, sondern mich allein auf Gott verlasse“ 2. Korinther 1,9 (GN). Wir fragen uns warum hat Paulus so ein starkes Gottvertrauen? Der 2. Korintherbrief hat eine ungewöhnliche Ansammlung von Worten, die das Leiden ausdrücken: Angst - Schläge – Gefahren – Verfolgung – Traurigkeit – Schwachheit usw. Gleichzeitig finden wir die Worte Trost – Freude – Sieg – 1. Wie definieren wir Vertrauen? Vertrauen ist eine Qualität, die eine Lebenseinstellung widerspiegelt, sowohl z...

Auf Gott den Herrn ist Verlass

Bild
Verlasst euch stets auf den Herrn, denn Gott der Herr ist ein ewiger Fels. Jesaja 26,4 (EÜ) Dieses Wort darf uns durchs ganze Jahr ermutigen. - Jeden Tag und in jeder Situation wollen wir es lernen uns ganz auf den Herrn zu verlassen. 1. Verlasst euch auf den Herrn! Wortverwandte Begriffe aus dem hebräischen: trauen, hoffen, bergen, stützen, Zuflucht nehmen, abwälzen, verlassen auf etwas, klagen, warten auf. Um sich auf jemand verlassen zu können, muss man von seiner Treue und Verbindlichkeit, aber auch von seinem Wollen und Können überzeugt sein. Deshalb weist der Prophet Jesaja auf Gott den Herrn hin. Seine Treue ist unwandelbar. Verlasst euch auf den HERRN, auch wenn ihr nirgends einen Hoffnungsschimmer seht, denn er hält euch fest! Jesaja 50,10 (HFA) Ja, vertraut dem HERRN für immer, denn er, unser Gott, ist ein starker Fels für alle Zeiten! Jesaja 26,4 (HFA) Sich auf den Herrn zu verlassen, wenn Hilfe Not tut, das ist eine Sache. Im Gleich...

Schützende Liebe

Bild
Doch alle, die bei dir Zuflucht suchen, werden sich freuen. Ihr Jubel kennt keine Grenzen, denn bei dir sind sie geborgen. Ja, wer dich liebt, darf vor Freude jubeln! Wer nach deinem Willen lebt, den beschenkst du mit deinem Segen, deine Liebe umgibt ihn wie ein schützender Schild.  Psalm 5,12-13 (HFA) Ein Morgengebet Davids, um Leitung und Bewahrung. David ist in Not – Hilflos, aber der Herr gibt ihm Kraft und er wird getröstet. Er wird in der Not zubereitet für den weiteren Dienst. 1. Das Vertrauen Vertrauen ist im AT der Charakteristische Ausdruck für „Glaube.“ Wir finden diesen Ausdruck 152-mal im Alten Testament. Es werden hebräische Worte gebraucht wie: Zuflucht nehmen. Ruth 2,12 (HFA). Boas zu Ruth: „Du bist zum Herrn, dem Gott Israels, gekommen, um bei ihm Schutz und Zuflucht zu finden.“  sich auf etwas stützen, anlehnen Psalm 56,4 (HFA). „gerade dann, wenn ich Angst habe, will ich mich dir anvertrauen“ Wie gut tut es, wenn Erschöpfte sich anlehnen und stützen k...

Vertrauen und Trost

Bild
  "Seid nicht bestürzt und habt keine Angst!", ermutigte Jesus seine Jünger. Dann werde ich den Vater bitten, dass er euch an meiner Stelle einen anderen Helfer gibt, der für immer bei euch bleibt. Der Heilige Geist, den euch der Vater an meiner Stelle als Helfer senden wird, er wird euch alles erklären und euch an das erinnern, was ich gesagt habe. Johannes 14, 1, 16 und 26 (HFA) Als Jesus diese Worte sagte, waren es nur noch wenige Stunden bis zu seiner Verhaftung. Er wusste, dass er bald sterben musste, und versuchte seine Jünger darauf vorzubereiten. Diese ernsthaften Worte Jesu über Verrat, Verleumdung und Hinrichtung beunruhigte sie. Ihre Träume und Vorstellungen vom Leben würden sich ändern und sie müssten sich der neuen Realität anpassen. Inmitten dieser Unsicherheit rief Jesus: „seid nicht bestürzt und habt keine Angst“ (Vers 1)! Die Welt, in der wir heute leben, ist sehr unsicher geworden. Unerwartete Katastrophen, neue Krankheiten (Corona), Terroranschläge, w...