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Rettung kam rechtzeitig

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Deutsch   English Die Vorfahrt nicht beachtet… überhöhte Geschwindigkeit…an unübersichtlicher Stelle überholt…bei Rot nicht angehalten…so oder ähnlich lesen wir täglich in den Unfallanzeigen. 1. Ein schreckklicher Unfall An einem schönen, sommerlichen Tag fuhr ich auf einer belebten Straße. Plötzlich sah ich einen schrecklichen Unfall, der sich kurz zuvor ereignet hatte. Ein Traktorfahrer der die Vorfahrt nicht beachtet hatte wurde von einem PKW erfasst und mitgeschleift worden. Blutüberströmt und mit schweren Kopfverletzungen lag er nun am Straßenrand. Durch rasches Abbinden der tiefen Wunden konnten wir den starken Blutverlust des Mannes etwas eindämmen. Eine sofortige Blutübertragung im herbeigerufenen Rettungswagen bewahrte ihn vor dem sicheren Tod! 2. Menschen begeben sich in Gefahr Viele Menschen laufen heute bewusst und gleichgültig ins ewige Verderben. Die Verlockungen der schmutzigen Massenmedien, verdorbene Filme im Fernsehen und Smartphones, obszönen Illustrier...

Eine überraschende Begegnung

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Deutsch English Juble laut, Tochter Zion, jauchze, Tochter Jerusalem! Siehe, dein König kommt zu dir Sacharia 9,9a (ELB) Jerusalem, die Stadt des großen Gottes. Dort stand der Tempel, in dem sich Menschen trafen. Gottesdienste besuchten, Gottes Wort hörten und Gott anbeteten. Damals wohnte in Jerusalem ein Mann namens Simeon. Er lebte nach Gottes Willen, hatte Ehrfurcht vor ihm und wartete voller Sehnsucht auf den Retter Israels. Der Heilige Geist ruhte auf Simeon, und durch ihn wusste er, dass er nicht sterben würde, bevor er den Christus, den vom Herrn gesandten Retter, gesehen hätte. Lukas 2,25-26 (HFA)   1. Zeit des Wartens Simeon wusste nicht, welcher Tag es sein würde. Jetzt trug er in seinem Herzen ein Geheimnis. Er war durch seine Gebete, Besuche im Tempel, mit Gott in Kontakt. Warten ist eine herausfordernde Zeit. Warten kann für uns Menschen unterschiedlich sein. Es gibt das göttliche Warten, in Bezug auf Gottes Verheißungen. Es gibt auch ein menschliches W...

Umfassender Schutz und das rettende Seil

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Alle, die dem Herrn vertrauen, sind wie der Zions Berg: für immer unerschütterlich und fest. Ein Schutzwall von Bergen umgibt Jerusalem. So umgibt der Herr sein Volk jetzt und in aller Zukunft. Psalm 125,1b-2 (GNB) 1. Umfassender Schutz Schon immer waren Berge der Inbegriff von Schönheit, von Herausforderung, von Ermutigung, von Gefahr und von Zuflucht. So viel gegensätzliche Begriffe- und doch treffen sie alle zu. Wer schon Urlaub in den Bergen gemacht hat, der wird begeistert sein von der Majestät und Urgewalt. Was Gott geschaffen hat ist gewaltig, schön und großartig. Berge sind ein Symbol für Standhaftigkeit und Sicherheit. Wenn Gefahr droht, gehen die Menschen auf die Berge. Dort gibt es Schutz. Da kommt keine Welle noch Tsunami hin. Es lohnt sich die Strapazen einer Bergbesteigung auf sich zu nehmen, als im Tal von den Fluten überschwemmt zu werden. Psalm 125 nimmt solch ein Bild auf und beschreibt damit Sicherheit, Schutz, Beständigkeit und Ewigkeit. Wer auf Gott hofft, ...

Keine billige Rettung!

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Als Jesus die Stadt Jerusalem vor sich liegen sah, weinte er über sie.»Wenn doch auch du heute erkannt hättest, was dir Frieden bringt!«, rief er. »Aber jetzt bist du mit Blindheit geschlagen. Es kommt eine Zeit, in der deine Feinde einen Wall um deine Mauern aufschütten und dich von allen Seiten belagern. Sie werden dich dem Erdboden gleichmachen und deine Bewohner töten. Kein Stein wird auf dem anderen bleiben. Denn du hast die Gelegenheit, als Gott dir nahekam, nicht genutzt.« Lukas 19,41-44 (HFA) Wenn man vom Ölberg herunterkommt, hat man einen großartigen Ausblick auf Jerusalem. Die ganze Stadt liegt ausgebreitet vor einem. Als Jesus die Straßenbiegung erreichte, weinte er. Jesus wusste was dieser Stadt bevorstand. Die Juden waren gerade dabei, sich auf ein politisches Abendteuer einzulassen. Es endete mit der Zerstörung Jerusalems im Jahr 70 nach Christus. Der Untergang hätte vermieden werden können, wenn die Juden ihren Traum von politischer Macht aufgegeben hätten und ...

70 Tage unter der Erde

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Das Licht des Lebens durchbricht die Nacht: Der Bergmann Jose` Henriquez wusste, dass die Mine gefährlich war. Doch er und seine Kumpel brauchten Geld. Also fuhren sie wie gewohnt jeden Morgen zur Schicht ein. Aber dieser Tag war anders als alle zuvor: An diesem 5.August 2010 gab es eine große Explosion – die 33 Männer waren von der Außenwelt abgeschnitten. Alter zwischen 19 und 63 Jahre. Überhaupt gab es seit dem Augenblick, keine Gewissheit mehr. Aussage: wir spürten, wie die Erde bebte. Es war schrecklich, als wir 33 Männer in einem Stollen 700 Meter unter der Erdoberfläche verschüttet wurden.  Für die Rettungsmannschaft hoffnungslos: Eine Mauer von Schutt, ca. 800 Meter dick, blockierte den Zugang. Untertage war die Situation noch verzweifelter. Wir lebten, aber zugleich waren wir lebendig begraben! Der Einsturz der Mine San Jose` war eines der schlimmsten in der Geschichte des chilenischen Bergbaus. Der Schutzraum war der einzige Ort unsere Zuflucht. Nachdem die Geste...