Schlüsselerlebnisse



Ein Schlüsselerlebnis ist ein Ereignis, das besonders bedeutsam ist und 
das Denken, Fühlen oder Handeln nachhaltig beeinflusst. Es geschieht unerwartet oder intensiv. Das Ereignis hebt sich stark vom Alltag ab. Auch ruft es starke Gefühle hervor positiv oder negativ. Es führt zu einer dauerhaften Veränderung von Einstellungen, Zielen und Verhalten.

Ein Beispiel: 
  • Eine Krankheit überstehen nach einer langen Genesung. 
  • Neue Wertschätzung für Gesundheit und Familie.

1. Naamans Erfahrung

Er war ein Heerführer des Syrer Königs Benhadad, ein angesehener Mann, durch den Gott den Syrern Sieg gegeben hatte. Er besaß eine angesehene Stellung. Er war mächtig, besaß Charakter, war tapfer ein Kriegsheld. „Aber“ er war aussätzig, und dieses „Aber“ verdarb alles. Sein Aussatz isolierte ihn, war unheilbar krank. Ständig den Tod vor Augen.



2. Ein Hoffnungsschimmer

Ein gefangenes Mädchen aus Israel war Dienerin der Frau Naamanns. Sie hatte einen starken und wahren Glauben an den Gott der Rettung, Fürsorge und Befreiung. Sie zeigte ihrer Herrin eine Möglichkeit auf, bei dem Propheten in Samaria Heilung zu finden. 

Daraufhin ging Naaman zum König Benhadad und berichtete ihm, was das Mädchen von Israel gesagt hatte. Der syrische König bestärkte ihn, den Propheten aufzusuchen. Er gab ihm ein Empfehlungsschreiben an den König Joram von Israel mit und bat ihn seinen Diener vom Aussatz zu heilen.


Nach der Ankunft in Israel überreichte er das Schreiben seines Königs an König Joram. Als Joram den Brief gelesen hatte, zerriss er entrüstet seine Kleider und rief: Bin ich etwa ein Gott, der Macht über Leben und Tod besitzt? Steckt Krieg dahinter?

Elisa hörte davon. Er schickte einen Boten zum Palast und ließ Joram ausrichten: Schick den Mann zu mir! Er soll erkennen, dass es hier in Israel einen Propheten des wahren Gottes gibt.

Kurze Zeit später fuhr Naaman bei Elisa vor. Der Prophet schickte seinen Diener vor das Haus der dem Heerführer sagen sollte: Geh an den Jordan und tauche dich siebenmal im Wasser unter! Dann wird dein Aussatz verschwinden und du wirst gesund sein.


3. Naamans Haltung

Naaman kam mit Zorn und Wut und falschen Vorstellungen. Ich hatte erwartet Elisa würde herauskommen zu seinem Gott beten. Ich hatte mir vorgestellt, wie er seine Hand über meine kranken Stellen hält und mich von meinem Aussatz befreit.


Seine Erwartungen haben sich nicht erfüllt. Sie waren für ihn ein Hindernis.
Sein Verhalten zeigt das allzu Menschliche Hoffen und Erwartungen ins Leere gehen.


4. Ein Weiser lässt sich sagen

Voller Wut wollte Naaman den Heimweg nehmen. Doch seine Diener bewegten ihn die Lage zu übernehmen. Die Botschaft Elias, sieben Mal unterzutauchen sei doch möglich. Naaman ließ sich umstimmen. Er fuhr an den Jordan hinunter, stieg ins Wasser und tauchte sich siebenmal unter, wie der Bote befohlen hatte.



5. Seine Heilung

Ein großartiges Schlüsselerlebnis. Vorbei ist die tödliche Krankheit. Vorbei ist die Isolation und die Todesangst. Er kehrte mit seinem ganzen Gefolge zum Propheten zurück und bekannte ihm:

Jetzt weiß ich, es gibt nur einen wahren Gott, den Gott Israels.


6. Seine Erkenntnis, sein Entschluss

Seine Bitte an Elisa: Ich möchte so viel Erde von hier mitnehmen wie zwei Maultiere tragen können. Ich will auf dieser Erde, in meinem Land, den wahren Gott anbeten der Himmel und Erde gemacht hat. Elisa entließ ihn mit einem Friedensgruß. 
Nach 2.Könige 5




7. Erkennen, Bekennen, Handeln 

Hier in dieser Geschichte geht es um natürliches  Leben, über Krankheit und Gesundheit.  Aber es gibt auch ein göttliches ewiges Leben, das bedeutet: Ich erkenne ich weiß an wen ich glaube. Weißt du es oder hoffst du?

Der Aussatz, ein Bild der Sünde, an der alle Menschen leiden. Paulus verkündet:

Der Lohn, den die Sünde auszahlt, ist der Tod. Gott aber schenkt uns in der Gemeinschaft mit Jesus Christus, unserem Herrn, ewiges Leben. Römer 6,23 (HFA)


Jesus in seinem Gebet, macht deutlich:

Und genau darin besteht das ewige Leben: dich, den einen wahren Gott, zu erkennen und Jesus Christus, den du gesandt hast.
Johannes 17,3 (HFA)

Wir sollen wie Naaman erkennen: Jetzt weiß ich, es gibt nur einen wahren Gott der Himmel und Erde gemacht hat. Der Jesus, seinen Sohn, als Gabe gesandt hat und am Kreuz unsere Schuld bezahlt hat.


Wir sollen unsere Sünden bekennen und um Vergebung bitten. Unsere Beziehung zu Gott pflegen wir durch tägliche Bibellese und Gebet. 


Autor: Edith Waechter
KI-Bilder: https://www.bing.com/images/create/

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