Begrenzte Zeit



Zeit ist Gnade lesen wir auf mancher Wanderuhr, die der Kirchturmuhr im 
Wetzlarer Vorort Büblingshausen nachgestaltet ist. Diese Kirchturmuhr hat kein Ziffernblatt im üblichen Sinn. Statt der Zahlen stehen die einzelnen Buchstaben des Satzes: Z E I T   I S T   G N A D E.

In der Heiligen Schrift wird viel von Zeit gesprochen.

Horst Marquardt sagt: Wer sein Leben nach Gottes Geboten ausrichtet, wird in der angenehmen Zeit weder übermütig noch leichtsinnig. Und in der bösen Zeit wird ihn die Last nicht so weit niederdrücken, dass er nicht mehr weiterkönnte. Zeit ist Gnade für jeden, der seine Zeit aus Gottes Händen nimmt und im Vertrauen auf Jesus Christus das Beste aus jeder Stunde zu machen versucht.

Oft hört man diesen Ausspruch, ich habe keine Zeit. Tatsache ist: 
  • wir haben alle gleich viel Zeit
  • wir nutzen sie nur unterschiedlich
  • gebrauchen sie oder vergeuden sie
Wie wohltuend ist die Zeit der Gemeinschaft mit lieben Menschen und doch geht sie zu Ende. Mancher Besucher würde gern länger bei einem Treffen bleiben, aber die Zeit mahnt zur Abreise.



1. Zeit des Besuchers

Nicht eingeplante Hindernisse:

  • wie gern würde mancher Besucher kommen, ist aber nicht dazu fähig
    außer Haus zu gehen
  • es gibt auf einmal Schwierigkeiten mit dem Kreislauf oder der Blutdruck ist zu hoch
  • man hat einen Arztbesuch, der wegen Medikamentengebrauch notwendig ist
  • manchmal ist es auch der Enkel, der an diesem Tag sein Taschengeld abholt
Der rasche Wechsel von Besuchern:

Wie wir betrachtet haben, sind es Umstände und bestimmte Anlässe, dass Besucher ein gewohntes Treffen nicht besuchen können. 

Rechnen wir auch damit, dass manche Personen oft schnell aus dem Leben scheiden? Kaum haben wir uns mit ihnen gefreut, sind sie nicht mehr da.



2. Die begrenzte Zeit

Unser Leben dauert siebzig, vielleicht sogar achtzig Jahre. Doch alles, worauf wir stolz sind, ist nur Mühe, viel Lärm um nichts! Wie schnell eilen die Jahre vorüber! Wie rasch schwinden wir dahin! Psalm 90,10 (HFA)

Zeit ist ein Geschenk:

Niemand hat ein Recht auf eine bestimmte Länge von Zeit. Ob eine Lebenszeit 10, 50 oder 90 Jahre währt, es sind geschenkte Jahre, es ist anvertraute Zeit die man dankbar erleben, genießen und verantwortlich nutzen soll.



3. Abschließende Gedanken

Ein Beispiel einer biblischen Gestalt den die Zeit des Tempelbesuches verändert hat. Es war der Greis Simeon, der vom Geist Gottes erfüllt Gewissheit hatte, dass er nicht sterben würde bevor er Christus den Retter, gesehen hätte.

So geschah es, dass er gerade an diesem Tag zum Tempel ging, als die Eltern das Kind Jesus hineinbrachten. Simeon nahm es auf seine Arme und lobte Gott. Danach sagte er: Herr jetzt kann ich im Frieden sterben. Denn ich habe den Befreier gesehen, den du der ganzen Welt gegeben hast. Nach Lukas 2,25-35


Dass doch auch wir rechtzeitig den Befreier in unser Leben aufnehmen. Und bevor wir in die Ewigkeit abberufen werden, sagen können: Herr jetzt kann ich im Frieden sterben. Das soll das Ziel eines jeden Menschen sein.

Wie gern hätten manche ihr Leben verlängert und sogar hohe Geldsummen dafür bezahlt. Aber Zeit kann man nicht kaufen. Zeit kann man auch nicht horten sie muss genutzt werden.

Hast du dein Leben Jesus noch nicht übergeben? Dann komm heute noch zu IHM. Er will dein Retter sein. Nur zur Lebzeit hat der Mensch die Möglichkeit Christus zu begegnen und IHN in sein begrenztes Leben aufzunehmen. Wenn Du Dein Leben Jesus übergeben hast besuche künftig Gottesdienste. Dort lernst Du weitere Christen kennen die dich im Glauben unterstützen können.


Wenn ihr mich sucht, werdet ihr mich finden. Ja, wenn ihr von ganzem Herzen nach mir fragt, will ich mich von euch finden lassen. Das verspreche ich, der HERR.
Jeremia 29,13-14a (HFA)


Autor: Egon Waechter

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