Gottes Anweisung missachtet
1. Untreue macht blind
Sie machen sich nicht klar, dass ich kein einziges ihrer Verbrechen vergesse. Ihre eigene Bosheit holt sie nun ein; ständig stehen mir ihre Taten vor Augen!
Hosea 7,2 (HFA)
Das sagt Gott über sein Volk, das er unendlich liebt. Das Werben in der Liebe und die Bereitschaft, immer wieder zu vergeben, finden wir bei Gott, der die Liebe ist. Doch irgendwann steckt man so tief in der Schuld und Blindheit, dass man für diese Liebe nicht mehr empfänglich ist.
2. Götzendienst
Hosea sagt: sie denken sich stets neue Bosheiten gegen mich aus. Sie wenden sich an alle möglichen Helfer, nur nicht an mich! Vielleicht merken auch wir gar nicht mehr, dass wir unsere modernen Götzen mit unserem nach außen getragenem Glauben vermischt haben.
Im Licht Hosea gesehen, ist unser heutiger Götzendienst vor allem ein Leben, das seine Hoffnung, Sicherheit und Orientierung nicht mehr bei Gott sucht, sondern bei andern Dingen. Das Volk wendet sich an Gott, lebt aber gleichzeitig nach anderen Maßstäben. Nach Hosea 7,14-16
Götzendienst beginnt nicht erst vor einer Statue, sondern dort, wo etwas anderes den ersten Platz im Herzen einnimmt.
Es gibt auch heute noch Gläubige die blind werden für Gottes Werben, blind für Gottes Reden. Vernachlässigen Gottes Wort zu lesen und die Gemeinschaft der Gläubigen in den Gottesdiensten zu besuchen.
3. Lasst uns an der Hoffnung und Gemeinschaft festhalten
Lasst uns Festhalten an dem Bekenntnis der Hoffnung und nicht wanken; denn er ist treu, der sie verheißen hat; und lasst uns aufeinander achthaben und einander anspornen zur Liebe und zu guten Werken und nicht verlassen unsre Versammlung, wie einige zu tun pflegen, sondern einander ermahnen, und das umso mehr, als ihr seht, dass sich der Tag naht. Hebräer 10,23-25 (LUT)
Christen sollen unbeirrbar an ihrer Hoffnung auf Jesus festhalten. Diese Hoffnung gründet sich nicht auf menschliche Stärke, sondern auf Gottes Treue.
Der Abschnitt ruft dazu auf, standhaft im Glauben zu bleiben, die Hoffnung auf Christus nicht loszulassen und sich gegenseitig in der christlichen Gemeinschaft zu stärken.
4. Kurze Zusammenfassung
Das Volk wurde gelehrt und Gott gab ihnen Kraft, aber trotzdem dachten sie sich immer wieder neue Bosheiten aus. Sie wenden sich an alle möglichen Helfer aber nicht an den wahren Helfer, den lebendigen Gott und Jesus Christus. Ich möchte hören auf den Schmerz und die Liebe Gottes und auf Jesus Christus, ich darf auch heute noch Vergebung empfangen und umkehren zu meinem liebenden Vater.
Autor: Egon Waechter
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