Das "Ja" des Königs
Denn ich, der HERR, bin König der ganzen Welt; ›allmächtiger Gott‹ lautet mein Name... Jeremia 46,18a (HFA)
1. Unter der Regierung des Königs Zedekia
Jeremia diente als Prophet während der Regierungszeit von König Zedekia, er war der letzte König der Juden. Sein Name bedeutet: Der Herr ist meine Gerechtigkeit. Ohne Verbindung mit Gott ist er von seinen Ratgebern abhängig.
2. Wer ist Jeremia?
Jeremia war ein Prophet aus Anatot. Er wurde in seiner Jugendzeit von Gott berufen. Es viel ihm schwer, die Worte Gottes zu verkündigen. Er erlebte einen harten Widerstand. Das Volk lehnte ihn und Gott ab. Aber Jeremia blieb furchtlos und treu.
Der Prophet Jeremia musste in seinen 50 Jahren seiner Verkündigung viel leiden. Er soll sterben. Seine Botschaft lautet: So spricht der Herr. Wer in der Stadt Jerusalem bleibt, muss sterben - durch Schwert, Hunger oder Seuchen! Aber wer hinausgeht und sich den Babylonier ergibt, der wird wenigstens sein Leben retten.
Da sagten die Obersten Beamten zum König Zedekia: Man sollte diesen Mann hinrichten. Der König sprach: „Macht mit ihm, was ihr wollt, ich kann euch nicht hindern.“
Da ergriffen sie Jeremia und ließen ihn an Stricken in die Zisterne hinab, die beim Wachhof lag. In der Zisterne war kein Wasser mehr, sondern Schlamm und Jeremia sank tief darin ein. Nach Jeremia 38, 1-13
3. Die Fürbitte Ebed - Melech
Doch der Äthiopier Ebed-Melech, ein Hofbeamter, erfuhr, was mit Jeremia geschehen war. Als der König im Benjamin Tor saß, um Gericht zu halten, verließ Ebed-Melech den Palast, ging zu Zedekia und sagte: »Mein Herr und König, was diese Männer dem Propheten Jeremia angetan haben, ist Unrecht! Sie haben ihn in die Zisterne geworfen, und dort muss er elendig verhungern, weil es fast kein Brot mehr in der Stadt gibt!« Jeremia 38,7-9 (HFA)
4. Das „Ja“ des Königs
Da befahl der König dem Ebed - Melech: Nimm 30 Mann von hier mit und dann zieht Jeremia aus der Zisterne, ehe er stirbt! Ebed - Melech und die Männer, banden Lumpen aneinander als Rettungsseil. Dann zogen sie ihn aus der Zisterne. Nun wurde er wieder im Wachhof gefangen gehalten. Jeremia wurde gerettet und befreit. Sein König hatte Erbarmen und war gnädig.
Die Gunst des Königs bedeutet Leben; seine Anerkennung ist so wohltuend wie ein sanfter Frühlingsregen. Sprüche 16,15 (HFA)
5. Hoffnung für Ebed - Melech
Seine Rettung von Jeremia, war nicht nur Zedekia bekannt, sondern auch der höchsten Instanz. Als Jeremia im Wachhof gefangen war, empfing er eine Botschaft des Herrn.
Geh zu dem Äthiopier und sag ihm: So spricht der Herr der allmächtige Gott Israels: Jerusalem wird fallen, du wirst es mit eigenen Augen sehen. Dich aber werde ich retten, du wirst nicht in die Hände der Feinde fallen.
Ich lasse dich entkommen, du sollst am Leben bleiben, weil du mir vertraut hast. Ebed - Melech, der Mohr aus Äthiopien hatte Jeremia gerettet.
6. Ebed - Melch unser Vorbild
Er hat gehört, gesehen, gehandelt. Auch heute sind Fürbitter gesucht die sich für andere Menschen, Situationen der vielen Arten, vor Gott Fürsprechen und beten.
Doch er gehört nicht zu denen, die unsere Schwächen nicht verstehen und zu keinem Mitleiden fähig sind. Jesus Christus musste mit denselben Versuchungen kämpfen wie wir, doch im Gegensatz zu uns hat er nie gesündigt. Er tritt für uns ein, daher dürfen wir voller Zuversicht und ohne Angst vor Gottes Thron kommen. Gott wird uns seine Barmherzigkeit und Gnade zuwenden, wenn wir seine Hilfe brauchen. Hebräer 4,15-16 (HFA)
Der König wird ihnen dann antworten: Das will ich euch sagen: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder oder für eine meiner geringsten Schwestern getan habt, das habt ihr für mich getan! Matthäus 25,40 (HFA)
KI Bilder: https://www.bing.com/images/create/




