Die Schönheit der Schöpfung



Lobt ihn, Sonne und Mond! Lobt ihn, ihr leuchtenden Sterne! Lobt ihn, ihr Weiten des Himmels, und Ihr Gewässer über dem Himmelsgewölbe, --- denn sein Befehl rief sie ins Dasein. Er stellte sie für immer an ihren Platz und setzte ihnen eine Ordnung, die sie niemals übertreten dürfen. Psalm 148, 3-6 (GNB)  

Kontext: zuerst das Schöpfungszeugnis der Bibel

Lasst uns dem Schöpfungszeugnis der Bibel glauben. Sie zeigt, dass Gott in seiner Weisheit die Welt, so wie sie entstanden ist, gewollt und geschaffen hat, allein durch die Macht seines Wortes: Biblisches Wörterbuch 

Wenn ich Gottes Schöpfung sehe, empfinde ich die Schönheit der Natur beglückend: Die Wiesen und Rapsfelder im Frühjahr, Wogende Kornfelder im Sommer und bunte Wälder im Herbst. Wo von Gottes Schöpfung die Rede ist - vom Sperling auf dem Dach, den Lilien auf dem Feld, vom guten Hirten und den Schafen - liegt ein wundersamer Glanz voller Schönheit und Harmonie.


1. Die Schönheit der Natur

Seit ich das Thema gewählt habe, beschäftige ich mich mit dem wunderbaren Schöpfer, der auch für alle Menschen eine ewige Errettung geschaffen hat.

Ich bin an einem Abend zur rechten Zeit durch die Weinberge gelaufen, dabei wurden mir die Schöpfungswunder Gottes ganz neu bewusst. Ringsum erblickte ich die Schönheit der Natur. In der Abenddämmerung viel mir zuerst die Hügellandschaft auf, die sich vom Horizont abhob. 

Dann sah ich nach Sonnenuntergang im Westen, den rotgelben leuchtenden Himmel.  Jetzt hörte ich einige Vögelein zwitschern. Ich atmete, vom Sauerstoff erfüllt, die gute Luft ein. Nun drehte ich mich nach Osten um, dort sah ich am andern Horizont den Himmel hell erleuchtet, es war der Mond, der das Firmament erleuchtete.

Welch eine Pracht? - Wie hat Gott alles so schön gemacht! Aber das war nicht alles:  Was hörte man jetzt in der Ferne? Es waren viele Grillen, die ein Abendkonzert anstimmten. Jetzt habe ich erst begriffen, was es bedeutet unsern Schöpfer zu loben und sein Werk zu bejahen!


2. Himmel und Erde lobt den Herrn

Das hebräische Wort (bara) bezeichnet das machtvolle Schaffen Gottes, das nicht auf einen einmaligen Schöpfungsakt beschränkt ist. Nein Gott schafft ständig Neues. In dem Wort Wunderbar steckt auch das Wort „Wunder“ drin, deshalb ist alles Geschaffene, das Sichtbare und Unsichtbare, ein Schöpfungswunden Gottes!

Die Natur ist ein kostbarer Schatz für uns und wir sehen, dass sie von Gott kommt. Wir merken, wie Gott uns mit jedem Windstoß, mit jedem Sonnenaufgang oder -untergang entgegenkommt, mit jeder Wolke, jeder blühenden Blume und jedem Blatt, das sich verfärbt, wenn wir nur anfangen, unser abgestumpftes Denken zu aktivieren und es wahrzunehmen. (Aus Andacht Oswald Chambers)

Loben:

  • Jada (hebräisch) bedeutet: wissen, erkennen, kennen
  • Doxazein (griechisch) bedeutet: loben, preisen, rühmen und ehren.

Paulus schreibt im Epheserbrief von der ewigen Herrlichkeit:

Gepriesen sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus! Gepriesen sei er für die Fülle des geistlichen Segens, an der wir in der himmlischen Welt durch Christus Anteil bekommen haben. Epheser 1,3 (NGÜ)


3. Lied:  (Feiert Jesus, Band 3 NR: 214)

Würdig ist das Lamm, Herrscher auf dem Thron. 
Viele Kronen schmücken dich, den Sieger, der regiert.
Du bist hoch erhöht,
Jesus Gottes Sohn.
Der Herrlichste starb für uns am Kreuz.
Würdig ist das Lamm.
Würdig ist das Lamm. 

Wer von ganzem Herzen Gott loben kann, dem schließt sich ein Wunder seiner Gnade nach dem andern auf (Bodelschwingh).


Autor: Egon Waechter
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