Posts

Brücken verbinden

Bild
1. Brücken von Mensch zu Mensch Brücken machen Abgründe begehbar. Brücken wachsen nicht. Sie müssen gebaut werden, dazu braucht es Menschen. Brücken verbinden, sie überwinden. Nicht nur draußen in der Landschaft, sondern auch von Mensch zu Mensch, wo Vorurteile, Abneigung und Schuld nicht zueinander finden. 2. Brücken im Vergleich Intakte Brücken - feste Beziehungen Defekte Brücken - lose Beziehungen  Zerstörte Brücken - abgebrochene Beziehungen. Nicht immer steht es in deiner Macht, abgebrochene Verbindungen wieder aufzubauen. Dass du damit ohne Groll leben kannst, dir die Hoffnung nicht nehmen lässt. Dass man mit Liebe und Fantasie neue Brücken zum andern schlagen kann, das wünsche ich dir. Lass niemals einen Freund im Stich – weder deinen eigenen noch den deines Vaters. Sprüche 27,10a (NLB) 3. Wir brauchen Brücken der Liebe Gottes Wort gibt uns Hinweis und Hilfen, wie wir unsere Beziehungen festigen können. Bei allem, was ihr tut, lasst euch von der Liebe leiten. 1. Kor...

Geh unter der Gnade

Bild
Unser Gott ist - gnädig, barmherzig und geduldig. Sie wird in seiner Güte uns Menschen gegenüber, deutlich. Und der HERR ging vor seinem Angesicht vorüber, und er rief aus: HERR, HERR, Gott, barmherzig und gnädig und geduldig und von großer Gnade und Treue. 2.Mose 34,6 (LUT) Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit. Johannes 1,14 (LUT) 1. Die Gnade rettet uns In der Reformation wurde Gottes Gnade im biblischen Wort neu entdeckt. Die große Sorge Luthers war: »Wie bekomme ich einen gnädigen Gott?« Seine Versuche, ein gerechter Mensch zu werden, hatten ihn in die Verzweiflung getrieben. Er musste erkennen: Das schaffe ich nicht. Wie befreiend war es, als ihm deutlich wurde: Das, was ich selbst nicht schaffe, hat Jesus für mich auf Golgatha getan! Er schenkte mir seine Liebe und seine Gnade. Ich kann ihm meine Schuld, meine Unfertigkeit, mein Versagen bekenn...

Gott sieht hört handelt

Bild
Nichts schien sich zu verändern, Israel litt unter der Sklaverei in Ägypten. Es war hart, brutal und kaum zum Aushalten. Jahrelange Demütigungen. Sie konnten sich nicht selbst helfen. Es blieb ihnen nur eine Möglichkeit, zu Gott zu schreien und ihm ihr Leid klagen. Das taten sie auch. Gott sah auf die Israeliten und nahm sich ihrer an. Gott hatte sein Volk nicht vergessen, er kam ihnen zur Hilfe. 1. Gott gibt Mose einen Auftrag Ich bin der Gott, den dein Vater verehrt hat, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs.« Mose verhüllte sein Gesicht, denn er hatte Angst davor, Gott anzuschauen. 7 Der HERR sagte: »Ich habe gesehen, wie schlecht es meinem Volk in Ägypten geht, und ich habe auch gehört, wie sie über ihre Unterdrückung klagen. Ich weiß genau, was sie dort erleiden müssen. 8 Nun bin ich herabgekommen, um sie aus der Gewalt der Ägypter zu retten. Ich will sie aus diesem Land herausführen und in ein gutes, großes Land bringen, in dem es selbst Milch und Honig im Überfluss g...

Start ins neue Jahr

Bild
Passt auf, wenn ihr behauptet: »Heute oder morgen werden wir in eine bestimmte Stadt gehen und ein Jahr dort bleiben. Wir werden dort Geschäfte machen und Gewinne erzielen.« Woher wollt ihr wissen, was morgen sein wird? Euer Leben gleicht doch dem Nebel am Morgen – schon nach kurzer Zeit ist er wieder verschwunden. Stattdessen solltet ihr sagen: »Wenn der Herr es will, werden wir leben und dieses oder jenes tun. Jakobus 4,13-15 (NLB) Was wird die Zukunft bringen? Wird der Friede im Land bewahrt bleiben?  Bleibt mein Arbeitsplatz erhalten?  Muss ich mir Sorgen um meine Existenz machen? Noch viele andere Fragen drängen sich am Anfang des neuen Jahres auf. Die Sorge um unser Leben ist berechtigt. Doch eines ist sicher Gott hat alles unter seiner Kontrolle. Das ganze Weltgeschehen und auch mein Leben. Sein Plan steht fest. 1. Bringt mein Planen Gewinn? Der obige Bibeltext spricht von der Planung des Menschen, der sich durch eigenes Schaffen seine Zukunft sichern will. Die per...

Frieden mitten in einer zerrissenen Welt

Bild
Friede ist der Ausdruck für Ruhe und Wohlbefinden, geheilten Zustand innerlich und äußerlich. Das Alte Testament beschreibt es als einen Zustand, in dem man keine Not kennt. Oder den Ort, an dem man von Feinden in Sicherheit ist. Eine Zeit des Friedens erlebte das Volk Israel unter dem König Salomo. Unter Salomos Herrschaft lebten ganz Juda und Israel in Frieden und Sicherheit. Und von Dan bis Beerscheba hatte jeder seinen eigenen Feigenbaum und seinen eigenen Weinstock. 1.Könige 5,5 (NLB) Nach König Salomo die Veränderung, bis hinein in die Zeit der Richter. Ein Wechsel zwischen Sieg und Niederlage. Gerade in der Zeit der Niederlage, sehnten sie sich nach Wiederherstellung des Zerstörten und hofften auf den Friedenskönig, den die Propheten ankündigten. 1. Frieden erleben Der HERR wende euch sein Angesicht zu und gebe euch Glück und Frieden! 4.Mose 6,24 (GNB) Großen Frieden haben, die dein Gesetz lieben; Psalm 119,165a (LUT) O dass du auf meine Gebote gemerkt hättest, so würd...

Die Botschaft des Weihnachtslichts

Bild
Die Advents- und Weihnachtszeit ist von vielen Lichtern geprägt: Die Geschäftsstraßen leuchten. Das Wohnzimmer leuchtet. Selbst wenn der Christbaum aus der Mode ist, sind Zweige mit feierlich warmem Kerzenlicht beleuchtet. Weihnacht hat mit dem Licht zu tun, leider fehlt es in vielen Herzen. Ein Wort zur Weihnachtsbotschaft: Umso fester haben wir das prophetische Wort, und ihr tut gut daran, dass ihr darauf achtet als auf ein Licht, das da scheint an einem dunklen Ort, bis der Tag anbricht und der Morgenstern aufgeht in euren Herzen. 2.Petrus 1,19 (LUT) 1. Das prophetische Wort ein Licht Die erfüllte Prophetie, ist der Beweis der Richtigkeit des Wortes Gottes. Lange Zeit vor dem Eintreten haben Propheten geweissagt, was der Scharfsinn des Menschen hätte, nie voraussehen oder voraussagen können. Jesaja sieht Israel in erdrückender Finsternis, aber er sagt, dass die Zeit der Finsternis und der Hoffnungslosigkeit ein Ende haben wird, und kün...

Im Auftrag seiner Majestät

Bild
Alle Jahre wiederholt sich die Weihnachtsgeschichte. Von Generation zu Generation. Ist diese Geschichte allen Menschen bekannt, warum man Jesu Geburt feiert? Ist diese Zeit nur Genuss, Kommerz und Ferien? Wir gehen weit zurück zu diesem Ereignis. Das Städtchen Nazareth wurde in aller Welt bekannt. Dort lebte Maria. Man liest und hört von ihr. Sie war fromm gläubig, gehorsam und hatte eine geistliche Gesinnung. 1. Der unerwartete Besuch Aus dem Himmel kam der Engel Gabriel. Ein gesandter Gottes. Er überbrachte die Botschaft an Maria. Der Engel kam zu ihr und sagte: »Sei gegrüßt, Maria! Der Herr ist mit dir! Er hat dich unter allen Frauen auserwählt. «Maria erschrak über die Worte des Engels und fragte sich, was dieser Gruß bedeuten könnte. »Hab keine Angst, Maria«, redete der Engel weiter. »Gott hat dich zu etwas Besonderem auserwählt. Du wirst schwanger werden und einen Sohn zur Welt bringen. Jesus soll er heißen. Er wird mächtig sein, und man wird ihn Sohn des Höchsten nennen. Go...

Auf Gott den Herrn ist Verlass

Bild
Verlasst euch stets auf den Herrn, denn Gott der Herr ist ein ewiger Fels. Jesaja 26,4 (EÜ) Dieses Wort darf uns durchs ganze Jahr ermutigen. - Jeden Tag und in jeder Situation wollen wir es lernen uns ganz auf den Herrn zu verlassen. 1. Verlasst euch auf den Herrn! Wortverwandte Begriffe aus dem hebräischen: trauen, hoffen, bergen, stützen, Zuflucht nehmen, abwälzen, verlassen auf etwas, klagen, warten auf. Um sich auf jemand verlassen zu können, muss man von seiner Treue und Verbindlichkeit, aber auch von seinem Wollen und Können überzeugt sein. Deshalb weist der Prophet Jesaja auf Gott den Herrn hin. Seine Treue ist unwandelbar. Verlasst euch auf den HERRN, auch wenn ihr nirgends einen Hoffnungsschimmer seht, denn er hält euch fest! Jesaja 50,10 (HFA) Ja, vertraut dem HERRN für immer, denn er, unser Gott, ist ein starker Fels für alle Zeiten! Jesaja 26,4 (HFA) Sich auf den Herrn zu verlassen, wenn Hilfe Not tut, das ist eine Sache. Im Gleich...

Überraschende Begegnung

Bild
Nach Lukas 2 Wir begleiten Simeon. Sein Name bedeutet „Erhörung.“ Sein Wohnort war Jerusalem. Sein Umfeld, die meisten Menschen teils fromm, teils gleichgültig. Die führenden Kreise waren in ihren gesetzlichen Ordnungen festgefahren. Bei Wenigen war noch ein stilles Hoffen, auf die baldige Ankunft des Messias. 1. Prophetie erfüllt In Jerusalem wohnte ein Mann namens Simeon. Er lebte nach Gottes Willen, hatte Ehrfurcht vor Ihm und wartete voller Sehnsucht auf den Retter Israels. Was verlangt der HERR, euer Gott, von euch? Nichts anderes, als dass ihr ihn achtet und immer seinen Wegen folgt, dass ihr ihn liebt und ihm von ganzem Herzen und mit aller Hingabe dient. Simeon war erfüllt vom Heiligen Geist. Durch ihn wusste er, dass er nicht sterben würde, bevor er Christus den Retter gesehen hätte. 2. Eine ungeplante Begegnung Vom Heiligen Geist geführt, war er an diesem Tag in den Tempel gegangen. Als Maria und Josef das Kind hereinbrachten um es Gott zu weihen. Das war Simeons größte ...

Gottes liebende Haende und Fueße

Bild
Ja, er liebt die Völker! Alle Heiligen sind in deiner Hand. Sie werden sich setzen zu deinen Füßen und werden lernen von deinen Worten. 5. Mose 33,3 (LUT) Gesegnet durch die Begegnung mit Gott! Mose suchte immer wieder die Gegenwart Gottes, denn er hatte den lebendigen Gott am Sinai auf eindrucksvolle Weise erfahren. Da, wo sich andere fürchteten, wurde er in Gottes Nähe gerufen. Gott gab Mose die Zehn Gebote. So lernte er den heiligen Gott tiefer kennen und wurde zum Sprachrohr und Mittler Gottes für Sein Volk. Ehrfürch­tig standen die Israeliten vor ihm, wenn Mose das Zelt der Begegnung aufsuchte. 1. Gottes Liebe zu uns Dieser gewaltige und herrliche Gott, der sich so überaus mächtig offenbart hat, ist ein Gott, der alle Menschen und die Völker liebt! Der Herr spricht zu seinem Volk, das er segnen will: Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte. Jeremia 31,3  (LUT) Immer, wenn Israel Gott vertraute, hat es Seine Treue und Hilfe erf...